Wird StudiVZ verkauft?

Es gibt verstärkt Gerüchte über den Verkauf von StudiVz an Facebook. 2009 will StudiVZ in die schwarzen Zahlen kommen laut der WirtschaftsWoche.
2010 will das größte deutsche Studentennetzwerk auch endlich mal Gewinn machen, bei einem Umsatz von 30 Millionen Euro.
Bis dahin hat man bei Holtzbrinck schon circa 150 Millionen Euro verbrannt. Für Brisanz sorgte auch dieser Abschnitt:

Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.

Netzwertig hat bei StudiVZ angefragt, doch welch Wunder. Die StudiVZ-Chefs dementieren.

Die WiWo sei falsch informiert gewesen, so Gutbrod. Auch unterstrich er noch einmal, dass es keine Gespräche mehr zwischen Holtzbrinck und Facebook gebe.

Meine Meinung:

Der Verkauf von StudiVZ kann schneller laufen, als es sich manche sogar wünschen. StudiVZ ist eine Geldgrube im negativen Sinne. Alles Geld fließt hinein, nichts kommt raus. Holtzbrinck muss den richtigen Zeitpunkt abwarten, um bei StudiVZ positiv rauszugehen. Solange ein Verkauf an Facebook kein Gewinn bringt (man erinnert sich, Holtzbrinck hat 100 Millionen hingelegt) wird Studivz nicht verkauft.
Die Chronik des Verlaufs kann man schon realitätsnah auf Alles2Null sehen.


4 Kommentare

  1. Peter sagt:

    Alle diesen Netzwerke haben bis heute noch keinen Gewinn gemacht. Fraglich ist auch ob dies jeher möglich sein wird.

    Peters letzer Blogeintrag: Flash – Segen oder Fluch?

  2. Guido sagt:

    http://www.deutsche-startups.de/2008/12/05/kurzmitteilungen-autoheldende-lycos-europe-adloft-kizoo/

    Das zum Thema studiVZ Verkauf. Aber naja ich denke die Gerüchte werden noch länger beliben ;-)

  3. Christian sagt:

    Das wäre ja ein Ding wenn StudiVZ an Facebook verkauft werden würde. Was ich als sehr problematisch ansehe ist dassss auf diesen Portalen unmengen von Daten gesammelt werden, bei einem Zusammenschluss würde die Datenmasse immer noch größer werden. Ich mag gar nicht dran denken wozu die alles missbraucht werden könnten… Nja vielleicht bin ich da etwas pessimistisch.

  4. Matthias sagt:

    Hallo Zusammen,

    ehrlich gesagt halte ich nicht viel von solchen Portalen. Zum größten Teil sind eh nur Selbstdarsteller dort unterwegs. Geben blindlings ihre Daten raus für solch einen Blödsinn. Wenn ich schon den Begriff “kruscheln” hören, könnte ich kotzen. Naja, mal abwarten, was bei einem eventuellen Verkauf für Summen gezahlt werden. Der Kaufpreis war ja schon bei YouTube unvorstellbar hoch und für mich auch irgendwie nicht nachvollziehbar.

    Matthiass letzer Blogeintrag: Speicherverbrauch mittels awk ermitteln

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