In Deutschland gibt es viele SocialNewsDienste, keiner schafft es ein ähnliches Monopol aufzubauen wie Digg in den USA. Keiner schafft annhähernd soviele Besucher auf die Webseiten der Benutzer zu bekommen wie der große amerikanische Social News Dienst.

Wireds hat sich mit dem deutschen Social-News-Markt auseinander gesetzt und für eine Monopolstellung von Yigg plädiert. Interessanter Gedanke. Er argumentiert, dass eine SocialNewsSeite die besten Nachrichten bieten soll, von den Nutzern gewählt. Wenn ich nun aber 10 Seiten abklappere um die besten Nachrichten zu finden, dann ist der Sinn verfehlt. Das ist alles richtig. Der Gedanke setzt aber falsch an.
Grade “wir” Blogger sind es, die ein Monopol verschmähen. Der eine Artikel wird nicht nur bei Yigg, sondern auch bei hype, Seoigg, Niuus, readster, webnews & co eingestellt. Links sind Links und Besucher sind Besucher.
Zudem ist die Chance auch einfach unweigerlich größer, dass ein guter Artikel es zumindest bei einem Portal auf die Startseite schafft.
Ein anderer Grund gegen ein Monopol ist die geringe “Besucherkraft” der Newsportale hierzulande. Schafft es das große amerikanische Pondon Digg auf teilweise über 4000 Diggs, so sind es bei Yigg maximal 40-50. Bei den anderen SocialNewsPortalen teilweise maximal 20. Die Besucherzahlen spielen selbstverständlich auch in einer anderen Liga. Wenn hier auf einen Yigg-Top-1 Platz 500 Besucher kommen, kommen durch Digg sicherlich das 10-20fache.
Doch die breitgefächerten SocialNewsPages geben Chancen & somit auch eine höhere Chance auf mehr Besucher. Wer Seoigg durchsucht, kennt wahrscheinlich auch Yigg und hype und schaut dort vorbei. Der Deutsche SocialNewsMarkt bietet also viele Chancen und eine höhere Vielfältigkeit, das ist doch schöner als ein Monopol oder?
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Leo
Herzlichen Glückwunsch auch von mir! [mehr]
Bernhard von AN24
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