Direktvermarktung: 10 Tipps um Advertiser zu finden

Der Anteil der Direktvermarktung nimmt in den monatlichen Blogeinnahmeauswertungen immer weiter zu. Nach Google Adsense liegt die Direktvermarktung noch auf dem zweiten Platz der Haupteinnahmequellen, doch es ist absehbar, dass die Direktvermarktung der Blogs in Zukunft noch weiter zunehmen wird.

Aus diesem Grunde habe ich einen langen Artikel mit Tipps & Beispielen zur erfolgreichen Direktvermarktung geschrieben. Hier ist der erste Teil der Tipps zur Direktvermarktung mit einem der wichtigsten Themen. Advertiser finden, ohne die läuft die Direktvermarktung nicht.
Das Schwierigste: Advertiser finden
Direktvermarktung bedeutet vor allem erstmal, du musst dir die Advertiser suchen. Baust du GoogleAdsense ein bist du fertig. Die Advertiser hat GoogleAdsense ja schon für dich, bei der Direktvermarktung deines Blogs musst DU als Blogger tätig werden. Im besten Fall rennen die Advertiser dir die Türe ein, im Normalfall rennst du höchstens mehrfach gegen verschlossene Türen der möglichen Advertiser.

10 Tipps um Advertiser zu finden

1. Mache die Direktvermarktung prominent auf deinem Blog. Verstecke die zu erwerbenden Banner nicht. Erstelle vielmehr ansprechende Banner mit der Aufschrift “Hier werben: Hohe Reichweite, gute Klickrate & günstiger Preis”. Lass dir was einfallen: knackig, ansprechend gut
2. Gestalte eine gute “Hier werben” Seite mit allem drum und dran. Dazu gehört:

  • Statistiken: Besucher, PageRank, AlexaRank (auch wenn er total unzuverlässig ist), TOP-Keywords
  • soweit vorhanden ehemalige Advertiseraussagen, natürlich mit positivem Tenor
  • Kontaktmöglichkeit, Telefon, Mail, ICQ whatever. Stell dir vor du willst irgendwo Werbung machen und findest erstmal keine Kontaktmöglichkeit
  • guter, überzeugender Beschreibungstext

Schreibe alles positive in deinen Beschreibungstext auf der “Hier Werben” Seite. Der eine Advertiser steht auf Statistiken, dem unwissenden sagt es nichts, der liest nur deinen Text. Decke beide Interessenten ab, also nicht nur Statistiken und nicht nur Beschreibungstext. Weniger ist in diesem Falle nicht mehr!
3. Mache auf deine Werbung aufmerksam. Erhöhe die Zahl der Menschen, die wissen, dass man auf deinem Blog Werbung buchen kann. Also suche dir gezielt spezielle Foren aus (Ayom, Affiliate, Webmasterpark etc) und schreibe dort ausfürlich in einem Thread über deine Werbung. Biete hierbei eine spezielle Vergünstigung an, allerdings nur für ein Forum. Fällt nämlich auf, wenn du sowohl Ayom Nutzern 20% Rabatt gibst wie allen anderen auch. Exclusivität ist was schönes.
4. Nutze eBay. Große Reichweite, wenn auch meist kleiner Preis. Läuft der Banner aber gut, dann kannst du erhöhen, oder andere springen auf deine Banner an und du kannst die Preise treiben.
5. Tausche dich in der Blogosphäre oder mit themenverwandten Blogs aus. Nichts ist schlimmer als wenn monatelang Werbeplätze ungebucht sind. Nichts ist abschreckender, nach dem Motto. “Huch bin ich der erste der dort bucht, kann ja nichts sein.” Eine Werbefläche kann freibleiben, die anderen müssen ansprechend gebucht sein oder du verlinkst einen Blogroll Partner dort solange bis die Werbefläche gebucht ist.

Robert Basic nimmt mehrere Tausend Euro durch Direktvermarktung ein

6. Nichts neues, aber effektiv und gut. Mache auf deine Blogfläche aufmerksam durch ein Gewinnspiel. Verlose also einen Werbeplatz und bitte hierbei um einen Backlink. Es kommen Besucher, andere wissen Bescheid, erhöht die Attraktivität.
7. Realistische Preise & Rabatte bieten. Wer mehr durch Google Adsense in der Sidebar verdient als durch Direktvermarktung, der sollte die Direktvermarktung einstellen. Wer seine Werbeplätze im Durchschnitt günstiger verkauft als er durch Google Adsense einnehmen würde, der wäre ja blöd. Also nimm grundsätzlich in den ersten Monaten den Adsense Preis oder vergleichbares als erste Grundlage für eine Preisfindung. Alles andere sowohl weniger als auch mehr ist unrealitisch. Außerdem Rabatte bieten! Wer 3 Monate bucht zahlt zum Beispiel 20% weniger. Je länger die Werbefläche fest vermietet ist, umso besser. Allerdings birgt es theoretisch auch Gefahren, dein Blog gewinnt unerwartet an Popularität? Der Werbeplatz ist erstmal vermietet, Pech gehabt.
8. Garantien geben. Was nützt es mir, wenn ich Werbung auf einem Blog gebucht habe und im nächsten Monat kommen 2 Artikel. Oder ich werbe prominent und unter 10 Bannern geht meiner nach 2 Monaten total unter. Gib Garantien, mindestens 10 Artikel im Monat oder einziger Werbeplatz in der Sidebar und so weiter…
9. Wichtiger Tipp:
Warten. Es bringt wenig sich mit 30 Besuchern am Tag große Hoffnungen auf eine gute Direktvermarktung zu machen. Klar, nicht nur die Besucher zählen, sondern auch die Art der Besucher. Aber lieber erstmal warten anstatt sich unter Wert zu verkaufen. Ansonsten sollte man schon gar nicht anfangen zu bloggen.
10. Prominente Werbeplätze, Kreativität und das richtige Werbeformat sind wichtig für den Erfolg deiner Direktvermarktung. Auf dem einen Blog bietet es sich an, 125×125 Banner anzubieten. Der andere bietet Half-Size Banner an. Finde das richtige Format für deinen Blog und sei Kreativ, Hinweise zur guten Platzierung, Preisfindung und Formate gebe ich im nächsten Teil am Samstag mit Tipps zur Direktvermarktung!
Was hälst du von Direktvermarktung, ist es die Zukunft? Sind die Tipps nützlich, hast du weitere? Schreib mir einen Kommentar!

Kategorie: Blogging, Tipps. Bookmark den Artikel.

9 Responses to Direktvermarktung: 10 Tipps um Advertiser zu finden

  1. Peter says:

    Gute Zusammenstellung.

    Vor allen ist es immer wieder erschreckend zu lesen wenn Blogs mit gute Besucherzahlen ihre Werbeplätze für nur €3 im Monat verschludern..

    Peters letzer Blogeintrag: 5 Tipps um AdWords (SEM) optimal einsetzen zu können.

  2. Justin says:

    @Peter Sehe ich genau so und kann dir da nur zustimmen. Sehr gute Zusammenfassung!

  3. Chris [Reiffix] says:

    @Peter:
    Das ist das was ich anspreche. Nicht zu früh mit der Direktvermarktung beginnen, und sich um Gottes Willen nicht unter Wert verkaufen. Wer 3€ für einen Banner nimmt, der sollte lieber auf die 10 Euro im Monat verzichten und warten bis er mehr Besucher, mehr Wert hat.

  4. Justin says:

    @Chris Ich denke man sollte sich ein Ziel setzten was man erreichen möchte und dann erst Anfagen. Wenn man mit einem Blog das 20 Besucher hat Geld verdienen möchte, das geht sicherlich in die Hose und dann kann man sich nur für ein paar Euros verkaufen.

    Man sollte schon warten bis man was festes hat womit man Preisen kann.

    Justins letzer Blogeintrag: Durch Gastartikel Geld verdienen

  5. Carsten says:

    Habe es auch schonmal mit der Direktvermarktung versucht.

    Probleme waren bei mir u.a. die Preisfindung und der Wunsch des Advertisers nach einer Rechnung. Diese konnte ich so natürlich nicht ausstellen.

    Meine Seite hat nach einem kleinen Knick im Moment um die 2700 UV und bringt das Geld durch diverse PPC und Amazon.

  6. Pingback: Wordpresshosting » Blog Archive » 10 Tipps zur Direktvermarktung von Weblogs

  7. sparansage says:

    Die Tipps sind mir sehr nützlich. Da ich gerade im Aufbau bin, werde ich diesen Tipps sicher befolgen. Von anderen Blogs konnte ich Auswertungen sehen – da macht Direktvermarktung schon 30% vom Umsatz aus.

    sparansages letzer Blogeintrag: eBesucher

  8. Hans says:

    Also ich bin immer noch zufrieden mit den Besuchern.

    Auch wenn jeder von der Krise redet kommen bei mir täglich so zwischen 300 bis 400 Besucher vorbei.
    (Ok vor der Krise waren es so ca. 600).

    Die Leute schauen schon ein bischen besser auf Ihr Geld aber im grossen und ganzen suchen sie schon nach günstigen Schnäppchen.

    Viel Erfolg wünsche ich auch allen anderen Online Publishern.

    Gruss Hans

  9. Simon says:

    Vielen Dank für die tollen Tipps. Ich glaube die kann ich gut gebrauchen. Ich werde jetzt gleich mal versuchen die Punkte umzusetzen. Mal sehn ob es was bringt.

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