Archiv der Kategorie ‘Tipps‘

8 Tipps zum guten Linkaufbau bei Nischenwebseiten

Montag, den 12. Januar 2009

Jeder Webseiten- und Blogbetreiber weiß, wie wichtig die eingehenden Links auf die eigene Webseite sind. Besonders für seo-optimierte NischenWebseiten ist der richtige Linkaufbau ein wichtiges Kriterium zum Erfolg der eigenen Webseite.
 

Das Erfolgsrezept für gute und viele Backlinks ist guter, unique Content. Wer gute Texte schreibt, die nahezu einzigartig sind, der bekommt Backlinks, vorausgesetzt, das Thema interessiert jemanden. Problematischer wird es allerdings, wenn man eine Nischenwebseite oder kleinere Webseiten zu Themen betreibt, die nicht die Masse interessieren. Backlinks kommen hier nicht automatisch, ein natürlicher Linkaufbau wird hierdurch ungemein schwerer, somit wird es auch schwerer an gute Suchmaschinenpositionen zu kommen. Aber auch Nischenwebseiten müssen gut verlinkt sein, damit sie zu profitablen Webseiten werden.

Tipps zum Linkaufbau für Nischenwebseiten

1.Hauptformel: Versuche so themenrelevante Links wie möglich zu ergattern. Oft gibt es kleinere Foren die sich mit dem Thema deiner Webseite befassen. Hinterlasse gute Kommentare und deine URL, nicht zu auffällig natürlich. (more…)

Backlinks von Google, Yahoo & dmoz

Dienstag, den 18. November 2008

Jede Seite freut sich über Backlinks, vor allem wenn diese von starken Seiten kommen. Webseitenverzeichnisse als Backlinkschleudern sind jedoch schon seit langem verpönt und scheinen es auch nicht mehr zu bringen. Einzig das Open Directory Project dmoz.org war laut Gerüchten immer noch von Relevanz. Ein Wunder in der Platzierung bringt dieser aber auch nicht. Dennoch Backlink ist Backlink.

Experiment DMOZ Eintrag & Google Backlink

Der Eintrag bei DMOZ.org ist immer noch kostenlos und einfach möglich, daher sollte man es ab einer gewissen Fülle der Seite einfach versuchen, allerdings Geduld mitbringen. Die Richtige Kategorie auswählen, kurze knappe Beschreibung, nicht mit allzu vielen Keywords zuspammen und einfach hoffen, dass es funktioniert. Ich habe meinen Blog gestern eingetragen, rechne frühestens im Februar mit einer Antwort, aber schaden kann es nichts. Ich werde dann entweder mich freuen oder frustriert den nächsten Anlauf starten. 

Doch auch Google bietet Backlinks an ohne nofellow. Unglaublich aber wahr. Wer bei Google registriert ist kann sich sein eigenes Profil anlegen und hierbei verschiedene Webseiten hinzufügen. Mein Profil bei Google zeigt es Beispielhaft, eigene Webseiten (wie den Blog) kann man eintragen.

Doch Google beweist auch Humor, was mir sehr gefällt. So kann man im Profil seine eigenen Superkräfte anpreisen, oder sagen was man vermisst.:

Yahoo Directory Backlink?

Laut SEO-Handbuch (siehe Artikel) soll über das amerikanische Yahoo Directory immer noch ein Eintrag ins deutsche Yahoo Verzeichnis möglich sein, welches auch einen positiven Einfluss haben könnte und ein starker Backlink ist. Früher wurde dieses Verzeichnis sogar bei der Suche mit einbezogen. Aber entweder ich habe Tomaten auf den Augen, oder es gibt nur die kostenpflichtige Variante um seine Seite einzutragen.
UPDATE:
Ah, jetzt klappt es. Einfach tiefer ins Verzeichnis einsteigen, um unter “Suggest a Site” dann die kostenlose Variante auszuwählen. Vermute mal, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Eintrag dennoch gering sind. :-)
Dennoch Backlinks schaden nie und wenn Google/ Yahoo diese selber anbieten kann es wohl kaum nachteilig sein, oder?

Buchempfehlung: Website Boosting 2.0

Dienstag, den 11. November 2008

Ich empfehle selten Bücher, habe jedoch einige Bücher zu verschiedenen Themen wie Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, php, Css… gelesen. Eines der besten Bücher vom Inhalt und auch von der Sprache (es lässt sich einfach sehr gut lesen) zum Thema Online Marketing, Usability und SEO war die erste Ausgabe von “Website Boosting”.

Neu: Website Boosting 2.0 muss man lesen

Sehr gut geschrieben mit vielen Tipps zum Online Marketing, Aufbau, Usability und Suchmaschinen habe ich Website Boosting im Urlaub in weniger als 2 Tagen verschlungen und auch vieles umsetzen können. Gestern ist nun das neue Buch von Prof. Mario Fischer erschienen. Website Boosting 2.0. Neben den Inhalten aus dem ersten Buch wurde Website Boosting 2.0 massiv ergänzt und der heutigen Zeit weiter angepasst. 

Website Boosting 2.0 

Habe mir das Buch bereits gestern bestellt und werde es heute verschlingen. Es lässt sich bis jetzt wieder sehr gut und auch schmunzelnd lesen. 800 Seiten sind zwar eine Menge und der Preis für Website-Boosting 2.0 von 34,95€ dafür auch gerechtfertigt (ist schließlich ein Fachbuch in gebundener Ausgabe) aber die Tipps sind unendlich wertvoll und auch gegenüber dem ersten Buch sind noch viele neue Aspekte hinzugekommen

Ein längeres Review gibt es, wenn ich das Buch komplett aus habe, ich kann es jedoch jedem empfehlen der auch nur irgendwie im Online-Business ist, sei es auch mit einem nur kleinen Blog, dieses Buch zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen!
Das Buch gibt es zum Beispiel bei Amazon: Website Boosting 2.0 (Partner Link) 

Kennst du das Buch schon? Wie findest du es?

Google Analytics auf dem Desktop: Analytics Reporting Suite

Donnerstag, den 30. Oktober 2008

Fast alle Blogs und über 70% der Webseiten setzen Google Analytics als Statistiktool ein. Mit der Google Analytics Reporting Suite von Adobe mit AdobeAir kann man sich nun Google Analytics auf den Desktop holen. Die Reporting Suite von Adobe hat zwar eine vereinfachte Oberfläche bei gleichen Funktionen wie Google Analytics, wirklich anderes oder andere Statistikanzeigen/Auswertungen bietet diese jedoch nicht an.

 

Dennoch ist die Analytics Reporting Suite gut für den Alltagsgebrauch geeignet. Mit einem Klick ist man angemeldet, etwas nervig ist es jedoch, dass man sich für verschiedene Webeiten immer gesondert anmelden muss. Dennoch einfach mal ausprobieren, die Features das ganze auch in pdf etc. zu exportieren können sicherlich interessant sein.

So siehts aus:

Die Google Analytics Reporting Suite gibts hier Viel Spaß damit!

Direktvermarktung: Richtige Platzierung zahlt sich aus

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

Die Direktvermarktung ist für Blogger statistich  gesehen die zweithöchste Einnahmequelle und nimmt immer mehr zu. Im ersten Teil habe ich erklärt, wie man Advertiser finden kann. Doch ohne richtige Platzierung und Vermarktung der Werbeflächen verschenkt man einiges Potenzial der eigenen Werbeflächen. Aus diesem Grunde geht es heute um die richtige Platzierung von Werbeplätzen und der geeigneten Preisfindung.

Prinzipiell ist die Direktvermarktung für alle Arten von Blogs offen, dennoch lohnt es sich nicht immer für Betreiber die Direktvermarktung zu starten. Wer einen reinen Trafficblog hat (mit SeoSpam a la Gina-Lisa, youporn oder sonstigem aktuellen Klatsch) der wird es wohl schwieriger haben die Direktvermarktung erfolgreich voranzutreiben, wieso auch. Mit Affiliateprogrammen Adsense Layer & co ist dieser schon gut beraten, ob die Direktvermarktung hier große Erfolge für den Advertiser hat bleibt zu bezweifeln, wer nach Youporn & co sucht wird sich sicherlich nicht für deinen (hoffentlich) High-Quality Blog interessieren. 

Allerdings ist die Direktvermarktung grade für High-Quality Blogs und alltägliche Blogs eine perfekte Einnahmequelle. Oft entscheidet jedoch auch die Platzierung der Werbung und die Werbeformate über den Erfolg der Direkvermarktung, wer kauft als Advertiser schon den 10. Werbeplatz unterm Footer im 468*60 Format neben 2 Google Adsense Blöcken. Wohl kaum einer. Weniger kann eben mehr sein, vor allen Dingen auch mehr Geld und mehr Nutzen für den Advertiser. 

Das wichtigste was man bei der Direktvermarktung nicht außer Acht lassen sollte(was leider viele tun!), bringe auch dem Advertiser nutzen. Wer 50 Euro im Monat für einen Banner auf deinem Blog ausgibt, der will auch Besucher und Nutzen daraus. Der Gedanken mit “Ich zieh dem Advertiser das Geld aus der Tasche” mag anfangs gelingen und vielleicht auch lohnend sein, aber spätestens wenn der Werbetreibende merkt, ich zahle hier für nichts, ist es vorbei mit der Direktvermarktung. So etwas spricht sich auch immer rum, zwar nicht bei allen, aber bei vielen, sodass das Wichtigste an der Direktvermarktung für ein erfolgreiches Gelingen die Zufriedenheit des Kunden ist. Gute Referenzen bringen auch mehr Kunden und rechtfertigen gute Preise, langfristig zahlt es sich aus! 

Platzierung und Anzahl der Banner- gutes Beispiel/schlechtes Beispiel

Manche Blogger in Deutschland eifern amerikanischen Vorbildern nach, je mehr Werbung umso mehr Geld, umso besser. Das mag aus der Einnahmetechnischen Sicht stimmen, auf langfristige Sicht zahlt es sich eher nicht aus. Lieber weniger gut gesähte Werbebanner mit etwas höheren Preisen als 10 125×125 Banner auf der Homepage, schließlich soll der Advertiser auch noch einen Nutzen hiervon tragen. 

Die Platzierung und Anzahl hängt jedoch auch ganz stark mit dem Aussehen des Blogs zusammen. Werbung im Header ist beim Betreten und Durchblättern der Seite zu sehen, beim Scrollen fällt diese schon einmal weg. Also sollte man bei der Direktvermarktung auch darauf achten, sinnvoll die Werbung zu verteilen. Ein überladener Header und keine Werbung in der Sidebar/ im Footer bringen einem Advertiser wenig. Wer mag schon in einem Wirrwarr von Werbung stehen, und nach einmaligen Scrollen ist die Werbung weg, dafür ist die Seite sonst komplett werbefrei. Verschenkte Werbemöglichkeiten, verschenkte Besucher an Advertiser. 

Ein gutes Beispiel für die Platzierung der Anzeigen ist Selbststaendig-im-Netz:
 

Eine gute Werbung im Header, die auffällt. Ein Werbeblock der nicht stört über dem Artikel und einer unterm Artikel sowie kleine 125×125 Werbeblöcke in der Sidebar. Die Werbung ist da, stört nicht und zu jedem Zeitpunkt ist eine Werbung im Vordergrund. Keine Werbung verschwindet zwischen einem Wirr-warr aus anderer Werbung, Formate werden eingehalten(im Header mal abgesehen). Gutes Beispiel für eine gute Platzierung und die Direktvermarktung läuft auch gut. Selbstaendig-im-Netz konnte fast 400 Euro durch die Direkvermarktung einnehmen. 

Ein eher schlechtes Beispiel für die Platzierung ist Geldkrieg:
 

Der Header ist zu überladen mit Werbung. Der Lamborghini als Werbeplatz fällt kaum auf, die Platzierungs ist zwar optimal, allerdings ist es das Werbemittel nicht. Ganze 7(!) Werbeplätze im Format 120×60 sind oben eingebaut, darüber noch Ebook Werbung und darunter Gewinnspielwerbung, sowie im Beitrag direkt darunter Tagesgeld News. In einem Bereich von 500px sind 11 Werbeplätze untergebracht. Die Gewinnspielwerbung ist meineserachtens absolut deplatziert und kann weg. Auch 7 Werbeplätze in der Größe von 120×60 sind etwas zu viel, wo soll ich denn da hinklicken. Dagegen ist die Sidebar total jungfräulich. Lese ich einen Artikel und scrolle etwas ist der Header verschwunden und mit ihm die bezahlte Werbung. Kompensiert werden die Miniwerbeplätze oben jedoch durch eine Erwähnung unter dem Artikel. Das ist lobenswert und gut. Dennoch denke ich, würdest du, David besser mit etwas weniger Werbung leben. Den Gewinnspielbanner raus, oben ausdünnen und etwas in die Sidebar verlagern, sollte Wunder im Geldbeutel und bei den Klicks der Advertiser wirken. 

Endgültige 7 Tipps zur perfekten Platzierung und dem Format:

1. Weniger kann mehr sein. Nämlich mehr Klicks für deine Advertiser, mehr Geld für dich und mehr Freude für deine Besucher. Wer mag schon sich erstmal durch Massen an Werbung wühlen. 

2. Werbeplätze auf der Homepage verteilen. Im Header, in der Sidebar und unter dem Artikel. Das reicht. Nur Sidebar, nur Header, ist auch ok, nicht übertreiben! 

3. Richtige Werbeformate wählen. Vier 125×125 Banner in der Sidebar sind z.B. gut, auch wenn Stefan in seinem Video von dem Format abrät und lieber zu Größerem rät. Klar größer ist besser, hätte auch lieber 60€ statt 4×15€ für so ein Format in der Tasche, nur den Advertiser zu finden ist schwierig. Außerdem bedeutete das nicht zwangsläufig weniger Klicks und unzufriedenere Kunden. 

4. Keine Werbeformate wie 324×124 oder ähnliches, es sei denn du übernehmst die zusätzlichen Grafikerkosten. Standards! Standards! Standards! 

5. Kreativ sein. Geldkriegs random Einblendungen unterm Artikel für Direktkäufer sind kreativ und gut. Kreativität zahlt sich aus! 

6. Werbung soll ins Auge fallen aber nicht nerven. So sollte das auch bei der Direktvermarktung sein. Also bitte auf Layer etc. verzichten, du willst doch deine Stammleser behalten oder? 

7. Anders als andere werben! Warum nicht mal Werbung nur für Stammleser? Mit Whoseesads kann man einstellen, wer Werbung sehen soll. Wie wäre es, wenn alle Werbung sehen, aber nach 3 maligem Besuch der Seite persönlich mit Stammleser angesprochen und beworben werden, höhere Conversions/Klicks sind sicherlich garantiert! 

Was hälst du von den Tipps? Wie vermarktest du dich…? Wie sollte man einen geeigneten Preis finden für Werbung? Sag mir deine Meinung!