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Direktvermarktung: Richtige Platzierung zahlt sich aus

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

Die Direktvermarktung ist für Blogger statistich  gesehen die zweithöchste Einnahmequelle und nimmt immer mehr zu. Im ersten Teil habe ich erklärt, wie man Advertiser finden kann. Doch ohne richtige Platzierung und Vermarktung der Werbeflächen verschenkt man einiges Potenzial der eigenen Werbeflächen. Aus diesem Grunde geht es heute um die richtige Platzierung von Werbeplätzen und der geeigneten Preisfindung.

Prinzipiell ist die Direktvermarktung für alle Arten von Blogs offen, dennoch lohnt es sich nicht immer für Betreiber die Direktvermarktung zu starten. Wer einen reinen Trafficblog hat (mit SeoSpam a la Gina-Lisa, youporn oder sonstigem aktuellen Klatsch) der wird es wohl schwieriger haben die Direktvermarktung erfolgreich voranzutreiben, wieso auch. Mit Affiliateprogrammen Adsense Layer & co ist dieser schon gut beraten, ob die Direktvermarktung hier große Erfolge für den Advertiser hat bleibt zu bezweifeln, wer nach Youporn & co sucht wird sich sicherlich nicht für deinen (hoffentlich) High-Quality Blog interessieren. 

Allerdings ist die Direktvermarktung grade für High-Quality Blogs und alltägliche Blogs eine perfekte Einnahmequelle. Oft entscheidet jedoch auch die Platzierung der Werbung und die Werbeformate über den Erfolg der Direkvermarktung, wer kauft als Advertiser schon den 10. Werbeplatz unterm Footer im 468*60 Format neben 2 Google Adsense Blöcken. Wohl kaum einer. Weniger kann eben mehr sein, vor allen Dingen auch mehr Geld und mehr Nutzen für den Advertiser. 

Das wichtigste was man bei der Direktvermarktung nicht außer Acht lassen sollte(was leider viele tun!), bringe auch dem Advertiser nutzen. Wer 50 Euro im Monat für einen Banner auf deinem Blog ausgibt, der will auch Besucher und Nutzen daraus. Der Gedanken mit “Ich zieh dem Advertiser das Geld aus der Tasche” mag anfangs gelingen und vielleicht auch lohnend sein, aber spätestens wenn der Werbetreibende merkt, ich zahle hier für nichts, ist es vorbei mit der Direktvermarktung. So etwas spricht sich auch immer rum, zwar nicht bei allen, aber bei vielen, sodass das Wichtigste an der Direktvermarktung für ein erfolgreiches Gelingen die Zufriedenheit des Kunden ist. Gute Referenzen bringen auch mehr Kunden und rechtfertigen gute Preise, langfristig zahlt es sich aus! 

Platzierung und Anzahl der Banner- gutes Beispiel/schlechtes Beispiel

Manche Blogger in Deutschland eifern amerikanischen Vorbildern nach, je mehr Werbung umso mehr Geld, umso besser. Das mag aus der Einnahmetechnischen Sicht stimmen, auf langfristige Sicht zahlt es sich eher nicht aus. Lieber weniger gut gesähte Werbebanner mit etwas höheren Preisen als 10 125×125 Banner auf der Homepage, schließlich soll der Advertiser auch noch einen Nutzen hiervon tragen. 

Die Platzierung und Anzahl hängt jedoch auch ganz stark mit dem Aussehen des Blogs zusammen. Werbung im Header ist beim Betreten und Durchblättern der Seite zu sehen, beim Scrollen fällt diese schon einmal weg. Also sollte man bei der Direktvermarktung auch darauf achten, sinnvoll die Werbung zu verteilen. Ein überladener Header und keine Werbung in der Sidebar/ im Footer bringen einem Advertiser wenig. Wer mag schon in einem Wirrwarr von Werbung stehen, und nach einmaligen Scrollen ist die Werbung weg, dafür ist die Seite sonst komplett werbefrei. Verschenkte Werbemöglichkeiten, verschenkte Besucher an Advertiser. 

Ein gutes Beispiel für die Platzierung der Anzeigen ist Selbststaendig-im-Netz:
 

Eine gute Werbung im Header, die auffällt. Ein Werbeblock der nicht stört über dem Artikel und einer unterm Artikel sowie kleine 125×125 Werbeblöcke in der Sidebar. Die Werbung ist da, stört nicht und zu jedem Zeitpunkt ist eine Werbung im Vordergrund. Keine Werbung verschwindet zwischen einem Wirr-warr aus anderer Werbung, Formate werden eingehalten(im Header mal abgesehen). Gutes Beispiel für eine gute Platzierung und die Direktvermarktung läuft auch gut. Selbstaendig-im-Netz konnte fast 400 Euro durch die Direkvermarktung einnehmen. 

Ein eher schlechtes Beispiel für die Platzierung ist Geldkrieg:
 

Der Header ist zu überladen mit Werbung. Der Lamborghini als Werbeplatz fällt kaum auf, die Platzierungs ist zwar optimal, allerdings ist es das Werbemittel nicht. Ganze 7(!) Werbeplätze im Format 120×60 sind oben eingebaut, darüber noch Ebook Werbung und darunter Gewinnspielwerbung, sowie im Beitrag direkt darunter Tagesgeld News. In einem Bereich von 500px sind 11 Werbeplätze untergebracht. Die Gewinnspielwerbung ist meineserachtens absolut deplatziert und kann weg. Auch 7 Werbeplätze in der Größe von 120×60 sind etwas zu viel, wo soll ich denn da hinklicken. Dagegen ist die Sidebar total jungfräulich. Lese ich einen Artikel und scrolle etwas ist der Header verschwunden und mit ihm die bezahlte Werbung. Kompensiert werden die Miniwerbeplätze oben jedoch durch eine Erwähnung unter dem Artikel. Das ist lobenswert und gut. Dennoch denke ich, würdest du, David besser mit etwas weniger Werbung leben. Den Gewinnspielbanner raus, oben ausdünnen und etwas in die Sidebar verlagern, sollte Wunder im Geldbeutel und bei den Klicks der Advertiser wirken. 

Endgültige 7 Tipps zur perfekten Platzierung und dem Format:

1. Weniger kann mehr sein. Nämlich mehr Klicks für deine Advertiser, mehr Geld für dich und mehr Freude für deine Besucher. Wer mag schon sich erstmal durch Massen an Werbung wühlen. 

2. Werbeplätze auf der Homepage verteilen. Im Header, in der Sidebar und unter dem Artikel. Das reicht. Nur Sidebar, nur Header, ist auch ok, nicht übertreiben! 

3. Richtige Werbeformate wählen. Vier 125×125 Banner in der Sidebar sind z.B. gut, auch wenn Stefan in seinem Video von dem Format abrät und lieber zu Größerem rät. Klar größer ist besser, hätte auch lieber 60€ statt 4×15€ für so ein Format in der Tasche, nur den Advertiser zu finden ist schwierig. Außerdem bedeutete das nicht zwangsläufig weniger Klicks und unzufriedenere Kunden. 

4. Keine Werbeformate wie 324×124 oder ähnliches, es sei denn du übernehmst die zusätzlichen Grafikerkosten. Standards! Standards! Standards! 

5. Kreativ sein. Geldkriegs random Einblendungen unterm Artikel für Direktkäufer sind kreativ und gut. Kreativität zahlt sich aus! 

6. Werbung soll ins Auge fallen aber nicht nerven. So sollte das auch bei der Direktvermarktung sein. Also bitte auf Layer etc. verzichten, du willst doch deine Stammleser behalten oder? 

7. Anders als andere werben! Warum nicht mal Werbung nur für Stammleser? Mit Whoseesads kann man einstellen, wer Werbung sehen soll. Wie wäre es, wenn alle Werbung sehen, aber nach 3 maligem Besuch der Seite persönlich mit Stammleser angesprochen und beworben werden, höhere Conversions/Klicks sind sicherlich garantiert! 

Was hälst du von den Tipps? Wie vermarktest du dich…? Wie sollte man einen geeigneten Preis finden für Werbung? Sag mir deine Meinung!

Wenn Technorati deinen Blog nicht findet

Freitag, den 17. Oktober 2008


Technorati, die wohl größte Blogsuchmaschine listet (fast) alle Blogs der Welt, zeigt untereinander die Verlinkung an und rechnet auch die Popularity des Blogs in einen Technorati Rank um. Es gilt, je höher der Rank desto besser. Technorati einigt sich somit vor allem um fremde Blogs zu bestimmten Themen zu finden oder interessante Artikel und Blogs. Umso ärgerlicher, wenn der eigene Blog aus welchem Grund auch imner nicht bei Technorati zu finden ist

Das bedeutet nämlich nicht nur weniger Besucher, sondern auch weniger Backlinks und einen längeren Weg zu einem höheren Technorati Rank. Da vor einiger Zeit Technorati auch meinen Blog nicht fand, musste ich mich sozusagen manuell durch mogeln. Damit andere Webmaster nicht ähnlich lange suchen müssen zeige ich kurz wie es geht. 

So findet Technorati deinen Blog

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Wordpress Sicherheit: wp-admin durch .htaccess schützen

Freitag, den 10. Oktober 2008

Die Sicherheit eines Blogs sollte für jeden Blogger an oberster Stelle stehen. Aus diesem Grunde habe ich die Serie “Wordpress Sicherheit” auf meinem Blog ins Leben gerufen um zu zeigen, wie man Wordpress noch sicherer machen kann. Heute zeige ich, wie man das Adminverzeichnis durch eine .htaccess schützt.
 

Der normale Login für Wordpress Blogs liegt im wp-admin Verzeichnis. Einmal sein Nutzername (zumeist leider admin) und Passwort eingegeben und schon ist man drinnen im Wordpress Paradies. Damit man es potenziellen Angreifern nicht einfach macht ist es selbstverständlich, dass man ein gutes Passwort wählt.  Sollte dennoch mal ein größerer Bug in Wordpress sein, oder man eine veraltete Wordpressversion nutzen ist es hilfreich, den Zugriff auf das Verzeichnis erst einmal per .htaccess zu schützen. Das muss gar nicht kompliziert sein, verlängert maximal um 2 Sekunden den Login erhöht die Sicherheit aber ungemein. 

Hier die Anleitung, wie du dein Adminmenü in Wordpress mit .htaccess schützt.
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Plugin-Update: Ajax-Edit TOP, Commentluv FLOP

Donnerstag, den 9. Oktober 2008

Sobald man ein altes Wordpress-Plugin installiert hat erinnert eine kleine rote Sprechblase im Wordpress-Adminmenü an veraltete Plugins. Normalerweise fahre ich dann auch sofort ein Update der Plugins. So auch gestern geschehen. 

WP-Ajax-Edit Comments mit Link-löschen Funktion
Zack… neues Update vom wp-ajax-edit-Comments geholt und ausgetauscht und wieder überrascht von diesem guten Plugin. Es gibt nun auch die Funktion “Link löschen” welches mir auf einen Klick erlaubt die URL des Kommentators zu löschen. Vor allem hilfreich gegen Keywordspammer.

Auch Commentluv wartete gestern mit einem neuen Update auf mein Blog. Also mal schnell heruntergeladen und installiert. Nicht nur, dass auf einmal ein hässliches kleines Herz nach jedem Beitrag die Linkstates anzeigte, nein, sogar einen doppelten Rahmen machte Commentluv nun um den Commentluv-Kommentarbereich. Zudem klaute man sich frech unter jedem Artikel noch einen weiteren Link zur anscheinend neu erschaffenen Seite Commentluv.  

Commentluv Update ein Flop
Naja, dementsprechend begeistert bin ich von dem Update. Der Link ist ja ok, ist ja kein schlechtes Plugin. Aber wer zur Hölle braucht Linkstats dazu, ein eigenes Profil bei commentluv zu seinem Kommentatoraccount? Ein bisschen übertrieben das ganze und daher habe ich eben Commentluv auch wieder “downgegradet” ab jetzt läuft die alte Version, die sich perfekt dem Layout anpasst und die Aufgabe erfüllt, die es hat. Den letzten Beitrag des Kommentators anzuzeigen und nicht mehr!
 
Auch wenn mich die rote Sprechblase weiterhin stören wird…Wordpress Plugin Update
Was lerne ich hieraus:
Vorher die Changelog lesen, immer noch das alte Plugin irgendwo zur Hand zu haben und vor allem, als Pluginprogrammierer keine unnötigen Funktionen einbauen.

Wordpress Sicherheit: Meta Generator entfernen

Dienstag, den 16. September 2008


In unregelmäßigen Umständen werde ich einige Tipps zur Sicherheit von Wordpress geben. Hier nun der erste, in dem ich zeige wie man den Wordpress Meta Generator Tag entfernt. 
 
Seit Version 2.5 von Wordpress ist standardmäßig in dem wp_head() Tag der Meta Generator Tag enthalten. Vorher war dieser in der header.php im Wordpress Theme eingebunden. Das Meta Tag sieht so aus:
 

<meta name="generator" content="WordPress 2.6.1" />

 
Dieser kleine Schnipsel ist nicht ganz unproblematisch. Zum einen verrät er möglichen Spammern/ Angreifern was auf eurem Blog läuft, zum anderen zeigt er vor allem DAS hier ein Wordpressblog werkelt. Klar, für die Wordpress Statistiken mag es gut sein, aber sicherer macht es den Blog nicht. So und warum etwas behalten, was den Blog potentiell unsicherer machen kann. Was den Blog nicht sicherer macht, kann raus. Und dies kann unproblematisch und sehr einfach entfernt werden.
 
Hierzu gehst du in deinem Wordpress Theme Ordner und editierst die functions.php Datei. Ansonsten legst du eine an. In diese schreibst du (ganz oben/unten) rein:
 

remove_action('wp_head', 'wp_generator');

 
Das wars. Nun ist der Meta Tag Generator raus. Solltest du noch ein altes WP-Theme benutzen, dann musst du dort eventuelle manuell in der header.php den Meta Tag entfernen.