Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘

LinkMonday- Wikipedias & Heilmanns Glück, Google Klickstudie & Apple Suchmaschine

Montag, den 17. November 2008

Montag bedeutet Kurzgedacht oder Link-Monday, heute zu Wikipedia, Googles Klickstudie, dem Gerücht das Apple eine Suchmaschine plant und Sevenload in High-Definition: 

Wikipedias Glück- durchdachte Aktion Heilmanns?
Es ging durch alle Medien und brachte wohl genau das was Lutz Heilmann erreichen wollte. Die einstweilige Verfügung gegen Wikipedia (die die Spendeneinnahmen ums 8fache steigern konnten), legte an diesem Wochenende die Seite wikipedia.de lahm, bzw. verbot es auf die eigentliche Wikipediaseite weiterzuleiten, stattdessen bekommt der Nutzer auch heute noch diese Seite zu sehen:

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5 Tipps um mit SMO richtig abzuräumen

Freitag, den 14. November 2008

Viele Blogger und Webseitenbetreiber konzentrieren sich vermehrt auf die Suchmaschinenoptimierung. Texte werden extra für Suchmaschinen geschrieben, ausgestaltet und publiziert. Der Trend geht allerdings in eine komplett andere Richtung. SocialMediaOptimization. Texte für Menschen, die sie eigentlich auch lesen sollen und nicht für Suchmaschinen. 

SMO-Portale berufen sich auf den alten Grundsatz, den schon Google 97 verstanden hat. Wer gut schreibt wird oft besprochen, verlinkt und vor allen Dingen gebookmarked und öfter bei yigg, digg & co hoch bewertet.
Das sorgt bei ansprechender Qualität des Textes und einem guten Bekanntheitsgrad für Besucher und starke Links zugleich, die einem wiederum bei der Suchmaschinenplatzierung helfen können. Die SMO kann man auch selber anschubsen durch stetiges einstellen der News in Socialnewsdienste wie Yigg, Seoigg, Hype, Niuus & co. 

Oft vernachlässigt werden allerdings Social Bookmarking Portale wie Mister Wong, delicio.us & … Dies mag zum einen daran liegen, dass es schwer ist den Nutzern/Besuchern klar zu machen, Hey bookmark dies. Wer über Yigg auf den Artikel stolpert der votet vielleicht viel eher und schneller hoch. Das in diesen Portalen dennoch auch viel Besucher- & Linkpotenzial steckt scheint vielleicht mein aktuelles Beispiel. 

1800 Besucher durch Mister Wong
Der Artikel über “20 ultimativ schöne Iconsets zur freien Verwendung” vom letztem Monat wurde über 50 mal innerhalb kurzer Zeit bei Mister Wong gebookmarked. Doch nicht nur dass, durch eine glückliche Fügung bekam mein Artikel auch noch den ersten Platz im wöchentlich erscheinenden Mister Wong Letter:

Was für einen schönen Besucheranstieg sorgte, der allerdings auch schnell wieder abklang:


 
Dennoch haben sich die Feedzahlen an dem Tag um fast 1/3 gesteigert, sodass das ein sehr erfolgreicher Tag war. Warum ausgerechnet dieser Artikel sooft gebookmarked wurde, ich weiß es nicht. Hatte noch nie etwas aktiv gebookmarked. Allerdings vermute ich eine kleine Erfolgsformel von potenziell guten Artikel für SMO-Portale:

5 Tipps um bei Mister-Wong & co abzuräumen

1. Einzigartiger Content. Wenn du redundant schreibst und nicht der Erste bist, dann hast du keine Chance. Schreibe etwas was noch nicht da war, erstelle Listen die es noch nicht gibt (zumindest auf dem deutschen Mark) 

2. Biete was fürs Auge. Gestalte deinen Artikel ordentlich mit schönen aussagekraftigen Bildern, das Auge liest mit

3. Die ersten 10 Zeilen sind die Wichtigsten. Keine ellenlangen Ausführungen. Sag was Sache ist, mach neugierig auf den Rest, dann liest man weiter und dann bookmarked, yigged, seoigged etc. man dich. 

4. Mach es deinen Besuchern leicht dich zu yiggen oder zu bookmarken. Auch wenn vor allem der Header und die Werbung bei Geldkrieg eine totale Deplatzierung haben, eines hat er gut gelöst, die Bookmarks etc. zu setzen. Das ist ein gutes Beispiel der Bookmarkplatzierung

(da muss ich auch noch nacharbeiten *notier*) 

5. Habe einfach ein wenig Glück. Oft ist es eine Mischung aus Tag, Tageszeit, Yigg/Bookmark Freundlichkeit deiner Leser, dem Titel und der Aktualität. Da kann man Glück oder Pesch haben, ich wünsche auf jeden Fall viel Glück! 

Zu guter Letzt:

Was hast du für Erfahrungen gemacht, gibt es noch gute Tipps?

Direktvermarktung: Richtige Platzierung zahlt sich aus

Mittwoch, den 29. Oktober 2008

Die Direktvermarktung ist für Blogger statistich  gesehen die zweithöchste Einnahmequelle und nimmt immer mehr zu. Im ersten Teil habe ich erklärt, wie man Advertiser finden kann. Doch ohne richtige Platzierung und Vermarktung der Werbeflächen verschenkt man einiges Potenzial der eigenen Werbeflächen. Aus diesem Grunde geht es heute um die richtige Platzierung von Werbeplätzen und der geeigneten Preisfindung.

Prinzipiell ist die Direktvermarktung für alle Arten von Blogs offen, dennoch lohnt es sich nicht immer für Betreiber die Direktvermarktung zu starten. Wer einen reinen Trafficblog hat (mit SeoSpam a la Gina-Lisa, youporn oder sonstigem aktuellen Klatsch) der wird es wohl schwieriger haben die Direktvermarktung erfolgreich voranzutreiben, wieso auch. Mit Affiliateprogrammen Adsense Layer & co ist dieser schon gut beraten, ob die Direktvermarktung hier große Erfolge für den Advertiser hat bleibt zu bezweifeln, wer nach Youporn & co sucht wird sich sicherlich nicht für deinen (hoffentlich) High-Quality Blog interessieren. 

Allerdings ist die Direktvermarktung grade für High-Quality Blogs und alltägliche Blogs eine perfekte Einnahmequelle. Oft entscheidet jedoch auch die Platzierung der Werbung und die Werbeformate über den Erfolg der Direkvermarktung, wer kauft als Advertiser schon den 10. Werbeplatz unterm Footer im 468*60 Format neben 2 Google Adsense Blöcken. Wohl kaum einer. Weniger kann eben mehr sein, vor allen Dingen auch mehr Geld und mehr Nutzen für den Advertiser. 

Das wichtigste was man bei der Direktvermarktung nicht außer Acht lassen sollte(was leider viele tun!), bringe auch dem Advertiser nutzen. Wer 50 Euro im Monat für einen Banner auf deinem Blog ausgibt, der will auch Besucher und Nutzen daraus. Der Gedanken mit “Ich zieh dem Advertiser das Geld aus der Tasche” mag anfangs gelingen und vielleicht auch lohnend sein, aber spätestens wenn der Werbetreibende merkt, ich zahle hier für nichts, ist es vorbei mit der Direktvermarktung. So etwas spricht sich auch immer rum, zwar nicht bei allen, aber bei vielen, sodass das Wichtigste an der Direktvermarktung für ein erfolgreiches Gelingen die Zufriedenheit des Kunden ist. Gute Referenzen bringen auch mehr Kunden und rechtfertigen gute Preise, langfristig zahlt es sich aus! 

Platzierung und Anzahl der Banner- gutes Beispiel/schlechtes Beispiel

Manche Blogger in Deutschland eifern amerikanischen Vorbildern nach, je mehr Werbung umso mehr Geld, umso besser. Das mag aus der Einnahmetechnischen Sicht stimmen, auf langfristige Sicht zahlt es sich eher nicht aus. Lieber weniger gut gesähte Werbebanner mit etwas höheren Preisen als 10 125×125 Banner auf der Homepage, schließlich soll der Advertiser auch noch einen Nutzen hiervon tragen. 

Die Platzierung und Anzahl hängt jedoch auch ganz stark mit dem Aussehen des Blogs zusammen. Werbung im Header ist beim Betreten und Durchblättern der Seite zu sehen, beim Scrollen fällt diese schon einmal weg. Also sollte man bei der Direktvermarktung auch darauf achten, sinnvoll die Werbung zu verteilen. Ein überladener Header und keine Werbung in der Sidebar/ im Footer bringen einem Advertiser wenig. Wer mag schon in einem Wirrwarr von Werbung stehen, und nach einmaligen Scrollen ist die Werbung weg, dafür ist die Seite sonst komplett werbefrei. Verschenkte Werbemöglichkeiten, verschenkte Besucher an Advertiser. 

Ein gutes Beispiel für die Platzierung der Anzeigen ist Selbststaendig-im-Netz:
 

Eine gute Werbung im Header, die auffällt. Ein Werbeblock der nicht stört über dem Artikel und einer unterm Artikel sowie kleine 125×125 Werbeblöcke in der Sidebar. Die Werbung ist da, stört nicht und zu jedem Zeitpunkt ist eine Werbung im Vordergrund. Keine Werbung verschwindet zwischen einem Wirr-warr aus anderer Werbung, Formate werden eingehalten(im Header mal abgesehen). Gutes Beispiel für eine gute Platzierung und die Direktvermarktung läuft auch gut. Selbstaendig-im-Netz konnte fast 400 Euro durch die Direkvermarktung einnehmen. 

Ein eher schlechtes Beispiel für die Platzierung ist Geldkrieg:
 

Der Header ist zu überladen mit Werbung. Der Lamborghini als Werbeplatz fällt kaum auf, die Platzierungs ist zwar optimal, allerdings ist es das Werbemittel nicht. Ganze 7(!) Werbeplätze im Format 120×60 sind oben eingebaut, darüber noch Ebook Werbung und darunter Gewinnspielwerbung, sowie im Beitrag direkt darunter Tagesgeld News. In einem Bereich von 500px sind 11 Werbeplätze untergebracht. Die Gewinnspielwerbung ist meineserachtens absolut deplatziert und kann weg. Auch 7 Werbeplätze in der Größe von 120×60 sind etwas zu viel, wo soll ich denn da hinklicken. Dagegen ist die Sidebar total jungfräulich. Lese ich einen Artikel und scrolle etwas ist der Header verschwunden und mit ihm die bezahlte Werbung. Kompensiert werden die Miniwerbeplätze oben jedoch durch eine Erwähnung unter dem Artikel. Das ist lobenswert und gut. Dennoch denke ich, würdest du, David besser mit etwas weniger Werbung leben. Den Gewinnspielbanner raus, oben ausdünnen und etwas in die Sidebar verlagern, sollte Wunder im Geldbeutel und bei den Klicks der Advertiser wirken. 

Endgültige 7 Tipps zur perfekten Platzierung und dem Format:

1. Weniger kann mehr sein. Nämlich mehr Klicks für deine Advertiser, mehr Geld für dich und mehr Freude für deine Besucher. Wer mag schon sich erstmal durch Massen an Werbung wühlen. 

2. Werbeplätze auf der Homepage verteilen. Im Header, in der Sidebar und unter dem Artikel. Das reicht. Nur Sidebar, nur Header, ist auch ok, nicht übertreiben! 

3. Richtige Werbeformate wählen. Vier 125×125 Banner in der Sidebar sind z.B. gut, auch wenn Stefan in seinem Video von dem Format abrät und lieber zu Größerem rät. Klar größer ist besser, hätte auch lieber 60€ statt 4×15€ für so ein Format in der Tasche, nur den Advertiser zu finden ist schwierig. Außerdem bedeutete das nicht zwangsläufig weniger Klicks und unzufriedenere Kunden. 

4. Keine Werbeformate wie 324×124 oder ähnliches, es sei denn du übernehmst die zusätzlichen Grafikerkosten. Standards! Standards! Standards! 

5. Kreativ sein. Geldkriegs random Einblendungen unterm Artikel für Direktkäufer sind kreativ und gut. Kreativität zahlt sich aus! 

6. Werbung soll ins Auge fallen aber nicht nerven. So sollte das auch bei der Direktvermarktung sein. Also bitte auf Layer etc. verzichten, du willst doch deine Stammleser behalten oder? 

7. Anders als andere werben! Warum nicht mal Werbung nur für Stammleser? Mit Whoseesads kann man einstellen, wer Werbung sehen soll. Wie wäre es, wenn alle Werbung sehen, aber nach 3 maligem Besuch der Seite persönlich mit Stammleser angesprochen und beworben werden, höhere Conversions/Klicks sind sicherlich garantiert! 

Was hälst du von den Tipps? Wie vermarktest du dich…? Wie sollte man einen geeigneten Preis finden für Werbung? Sag mir deine Meinung!

Kurzgedacht: Sarah Palin Porno, Neues Internet, Photoshop Online & Yiggs Ende

Montag, den 13. Oktober 2008

Zum Wochenstart in aller Kürze wichtiges, lesenswertes & diskussionswürdiges in Kurzgedacht. Ob das Besuchersterben bei Yigg, eine Photoshopkopie online oder den neuen Seo-Sexspam, alles in der kleinen Rubrik.
 

Kurzgedacht am 13.Oktober

Neuer Trafficspam- Sarah Palin Porno
Sex sells und SEO-Spam auch. Das denkt sich  David von Geldkrieg und schreibt über einen angeblichen Sexfilm der republikanischen Vize-Kanditatin Sarah Palin, im selben Artikel erklärt er auch die Intention. Es geht ihm um Links und Traffic(-geld), schließlich sollen im Blogexperiment ja 1000$ im Monat rein. Der Linkbait wird wohl kommen, der Traffic eher ausbleiben (zu schlechte Keywords zu wenig Hype). Andere berichten auch schon… Dennoch viel Glück, passt aber auf, schnell hat man eine Anzeige am Hals wegen Verbreitung pornographischer Schriften wie das Beispiel MeinungsBlog zeigt. 

Alle Domains weg? Dann ein neues Internet
Das dachte sich auch ein 16-jähriger Schüler der einfach ThesecondWeb gründete und hierauf Domains verkauft. 5$ kostet eine Domain und immerhin 4000 Domains hat er schon verkauft. Früh übt sich! (via

Kostenlose Photoshop Kopie online (more…)

Google Analytics rechtlich verboten?

Mittwoch, den 8. Oktober 2008


So gut wie jeder Blog nutzt auf seiner Webseite Google Analytics. Ich nutze auch Googles Dienst, da er mir wertvolle Statistiktipps zu dem Besuchsverhalten, den Suchwörtern etc. ausgibt. Diese Vorteile des mächtigen kostenlosen Statistiktools machen es zu einem der am meisten eingesetzten Statistiksoftwares. Geschätzt 60% aller Webseiten sollen Google Analytics nutzen (Quelle), ich vermute der Marktanteil von Google Analytics liegt noch weit höher. 

Google Analytics rechtlich verboten?
Doch seit Monaten schon rumort es in der deutschen Rechtsszene. Rein rechtlich gesehen gibt es kaum etwas zu beschönigen. Google Analytics und 1000ende weitere Statistiktools speichern IP-Adressen, geben Cookies aus und das, ohne den Nutzer zu fragen. Rechtszweinull hat sich mit der Frage hierzu ausführlich berichtet und kommt zum Schluss, dass man um auf der absolut sicheren Seite sein will, keine Statistiktools einsetzen darf. Eine Abmahnwelle muss man aber wahrscheinlich nicht befürchten. 

Wie man sich vor eventuellen Abmahnwellen schützen kann
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