Blogeinnahmen und das Echo der Pro(ll)blogger

Kaum ist man mal 4 Tage weg, dreht sich in einem kleinen Teil der Blogosphäre alles um einen von mir veröffentlichten Artikel zu den Blogeinnahmen der deutschen Blogs im September. Die kurze Chronik hierzu:
Baynado veröffentlicht seine Blogstatistiken (Besucherzahlen) und zieht dabei über die Blogeinnahmen veröffentlichenden Blogs her. Seine Kritikpunkte:

  • Wen interessiert das außer der Steuerfahndung?
  • Wem nützen diese Zahlen?
  • Total prollig?

Mmh da stellt sich mir die Frage, warum man einerseits seine Blogstatistiken und die achso gestiegenen Besucherzahlen veröffentlicht (Wem nützen diese Zahlen???) und dabei über die Prolls herzieht die zugleich noch die Blogeinnahmen veröffentlichen…?
Prollig wirkt dann eher:

Erstens ist dieser Blog mein Hobby, zweitens wären die paar Hundert Euros nicht der Rede wert

Schade das auch keine Diskussion entsteht, in den Kommentaren geht Sammy auch nicht auf andere Comments ein, doch der Artikel nimmt seinen Lauf.
Inspiriert beziehungsweise aufgeschreckt durch Sammys Artikel hat Selbständig im Netz dann auch einen Leitfaden veröffentlicht: “Wer sollte seine Blogeinnahmen veröffentlichen”.  Doch auch Baynado muss einstecken, “Wer ist hier der Prollblogger?” oder “Ein 08/15 Blogger beschwert sich über 08/15 Blogger“.
Die ganze Chronik beschreibt Alper in seinem Artikel “Blogger vs. Blogger: Eine Symphonie der Peinlichkeiten“. Er fragt sich zurecht, ob noch das Sommerloch herrscht, da sich alle Leser auf Sammys Aussage stürzen, ob nun positiv oder negativ.
Mein Fazit:

Bloggen bedeutet frei zu schreiben, zu Bloggen worüber man Lust hat. Ich persönlich lese die Einnahmen der Blogs sehr gerne und als Statistikfreak packe ich diese auch gerne zusammen und werte sie aus. Ich sehe es als sehr positiv an, wenn Blogs ihre Einnahmen veröffentlichen, denn sie helfen dabei anderen Blogs zu zeigen, was & wie es möglich ist. Seien es nun 6,68€ oder knapp 1000€. Wer die Blogeinnahmen nicht lesen mag, tja der lässt es halt. Wo ist das Problem. Wer pure Blogstatistiken nicht mag, der liest sie halt nicht, oder veröffentlicht diese als Blogger auch nicht und beschwert sich dann über andere.
Bleibt mir nur noch, Sammy zu danken und zu beglückwünschen. Danke dafür, dass du Diskussion & Vernetzung in die Blogosphäre gebracht hast. Glückwunsch zu dem bissigen Artikel, den du zu 100% wohl auch nicht ernst meinen kannst, der dir dafür aber ne Menge Besucher (wir wollen Statistiken :P) und Links eingebracht hat!
Zum Schluss möchte ich noch anregen Alexanders Artikel zu lesen, den ich 100% unterschreiben kann.

Kategorie: Netzwelt. Bookmark den Artikel.

5 Responses to Blogeinnahmen und das Echo der Pro(ll)blogger

  1. Alper Iseri says:

    Ein geschickter Marketing-Gag von Sammy? Ich bleibe weiterhin skeptisch *g*

    Alper Iseris letzer Blogeintrag: Trailer: Command & Conquer 3 – Exklusiver Super Powers Trailer

  2. Uwe says:

    Diese ärmliche Diskussion und deren Protagonisten ist/sind einfach peinlich. Jeder darf über das bloggen was ihn persönlich zwickt, und wenn es nur 6,-€ sind die ihn zwicken.
    Jetzt hat mal wieder jeder jeden verlinkt und alle sind wieder Freunde… :-)

    Uwes letzer Blogeintrag: Ford bringt Autoschlüssel mit Geschwindikeitsbegrenzung

  3. Chris says:

    @alper:
    Naja, Sammy äußert sich ja dahingehend auch nicht mehr.
    @uwe:
    100% Zustimmun

  4. Uwe says:

    Ich glaube ich habe bei Robert Basic zu diesem Thema den wohl besten und hoffentlich auch abschliesenden Beitrag gefunden:
    http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/09/mit-blogs-geld-verdienen-thema-verfehlt/

  5. es ist gott sei dank ein freies land. jedem stet es frei, über die blog-einnahmen zu schreiben bzw. blogpostings darüber zu lesen und zum glück auch darüber zu schreiben, dass andere über blogeinnahmen schreiben.
    auch wer nicht direkt monetarisiert bloggt vielleicht aus spaß. aber dahinter verbirgt sich letztendlich auch ein nutzenkonzept genauso wie hinter der monetarisiertung. grusz klm

    klaus-martin meyers letzer Blogeintrag: Freizeitpark im Hanffeld gewinn bei enable2start-Wettbewerb der Financial Times

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