How To: Google Adwords Conversion Tracking mit Contact Form 7

Contact Form 7 ist eines der meistgenutzten WordPress Plugins, auch wir verwenden es gerne. Häufig steht man vor dem Problem, wie man mit Contact Form 7 auch Conversions z.B. für AdWords tracken kann. Wir zeigen wie es geht.

Wir gehen davon aus, dass bereits ein Kontakt- oder Anfrageformular erstellt wurde. Um nun Conversion Tracking zu ermöglichen ist es erforderlich eine neue Seite zu erstellen, da das Conversion Tracking Tool von Adwords die Aufrufe der getrackten Seite zählt und ein Aufruf des Kontakt- oder Anfrageformulars nicht bedeutet, dass auch eine Anfrage gestellt wurde. Der einfachste und beliebteste Trick ist, eine Bestätigungsseite zu erstellen, auf die der Nutzer geleitet wird, nachdem er eine Anfrage abgesendet hat. Dies sind die typischen „Vielen Dank für Ihre Anfrage“-Seiten.

Nachdem solch eine Seite angelegt wurde ist es wichtig, diese mit dem Formular zu verknüpfen, was eine Weiterleitung nach erfolgreichem Absenden der Anfrage ermöglicht.

Los geht’s: AdWords Conversion-Tracking + Contact Form 7

Hierfür gehen wir in die Contact Form 7 Einstellungen des Kontakt- oder Anfrageformulars und scrollen bis ans Ende der Seite zu Zusätzliche Einstellungen. Hier muss nun die folgende Zeile eingetragen werden:

Conversion Tracking

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on_sent_ok: "location = 'http://www.meinehomepage.de/vielen-dank-fur-ihre-anfrage/';"

Der Link (location) ist die URL der vorher erstellten “Vielen Dank für Ihre Anfrage”-Seite.

Nun hat man alle Vorbereitungen getroffen, um Conversion Tracking zu implementieren.

Zunächst muss man in sein Google Adwords Konto und unter Tools und Analysen auf Conversion. Dort muss eine neue Conversion eingerichtet werden.

Conversion Tracking

Im ersten Schritt wird ein Conversion-Name vergeben und die Conversion-location bestimmt.

Conversion Tracking

Im zweiten Schritt geht es an die Einstellungen, die wie folgt getroffen werden können.

Conversion Tracking

Nachdem dies erledigt ist folgt der letzte Schritt, das Einbinden des Quellcodes auf der „Vielen Dank für Ihre Anfrage“-Seite. Hierfür wird einfach der von AdWords individuell generierte Quellcode  kopiert und in den HTML-Code der Seite eingefügt.

Conversion Tracking

“Vielen-Dank Seite” für Contact Form 7

Conversion Tracking

Mit diesem Schritt sollte das Conversion Tracking funktionieren und auch in der Google Adwords Kampagne findet sich eine neue Spalte, welche die Conversions anzeigt. Nun nur noch warten, bis das erste Formular erfolgreich abgeschickt wurde und die Conversion wird in AdWords getracked.

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Google AdWords: Neue Funktionen mit AdWords Skripten

Wie Mitte Juni im Adwords Developer Forum angekündigt bietet Google mit AdWords Skripten eine neue Erweiterung für Adwords Konten an. Diese soll allen Nutzern innerhalb der nächsten Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Im Moment lässt sich diese Funktionen nur auf Anfrage über den AdWords Scripts Access freischalten.

Was verbirgt sich hinter Google Adwords Skripten?

Google AdWords Skripte

Googles neue AdWords Skripte

Die Google Adwords Skripte sollen den Zugriff und die Arbeit mit den Adwords Konten über JavaScript  ermöglichen. Unter dem Reiter Automatisieren gelangt man zu der Programmieroberfläche auf der Skripte für Programme auf der AdWords Ebene geschrieben werden können. Gleichzeitig bietet Google mit AdWords Skripten die Einbindung von Spreadsheets, mit denen Tabellen ausgegeben werden können, dem URL Fetcher und dem Mail-Dienst an.

Google sorgte bereits im Vorfeld mit der Veröffentlichung eines Tutorials zur Auslesung von Wetterdaten (Bid by Weather) und der Anpassung dieser an die Gebote der AdWords Kampagnen für Aufsehen.

AdWords Skripte mit Javascript

Zusätzlich bieten die Adwords Skripte zahlreiche Hilfestellungen im Umgang mit der Erweiterung, von farblicher Kennzeichnung und automatischer Anordnung, so wie Beispielcodezeilen und vorgeschriebenen Skripten.  Auch mit geringen JavaScript Kenntnissen lässt sich so das Tool verwenden und ist durch Tutorials, welche durch Google zur Verfügung gestellt werden, leicht zu erlernen und beherrschen.

Zudem soll ein einfacher Zugriff auf AdWords Daten und Funktionen möglich sein, welcher sich aber zunächst auf das Ausgeben von Statistiken und die Möglichkeit Änderungen am Konto, im Bezug auf die Kampagnen, Anzeigegruppen, Anzeigen und Keyword Ebenen von Google AdWords, vorzunehmen, beschränkt. Es lassen sich spezifische Angaben, wie Gebote und Keywords ändern, aber auch Standartbefehle, wie die Aktivierung, das Pausieren und das Löschen von den Ebenen spezifischen Attributen.

Mehr Tools, mehr Funktionen, Mehrwert?

Leider ist die Funktionsvielfalt eingeschränkt und bietet nicht viel mehr, als die oben genannten Eigenschaften und sprechen somit nicht jeden an, zumal die in der Cloud befindenden Skripte nur sehr langsam ausgeführt werden und nicht für größere Kampagnen geeignet sind. Darüber hinaus fehlt eine automatisierte Ausführungsmöglichkeit der Skripte, so dass diese nicht unabhängig vom Nutzer gestartet werden können, sondern manuell bedient werden müssen.

Google AdWords Skripte mögen zwar neu erscheinen, doch gibt es bereits eine Möglichkeit programmiertechnisch mit AdWords Konten zu arbeiten, mit AdWords Programmierschnittstelle (API).  Diese bietet sogar weitaus mehr Funktionen und ist nicht an eine Programmiersprache gebunden. Natürlich ist die Oberfläche nicht so benutzerfreundlich, wie die der AdWords Skripte jedoch ist der Funktionsumfang eindeutig größer und besser.

Fazit

Für Leute, die aufgrund fehlender Kenntnisse die Finger von der API gelassen haben sind die AdWords Skripte definitiv eine gute Alternative, jedoch braucht es mit Sicherheit noch einige Updates und Erweiterungen, damit es sich für den Großteil der AdWords Nutzer lohnt dieses Tool zu nutzen. Für Nutzer die bereits Erfahrungen mit der API gemacht haben kann es sich lohnen AdWords Skripte einzusetzen, denn von nun ist es einfacher ein “prediction Tool” wie das Beispiel der Wetterabhängigkeit ohne großen Programmieraufwand zu gestalten und erstellen.

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Google AdWords KeyWord Optionen ändern sich

Aufgepasst Inhaber von Google AdWords Konten! In der kommenden Wochen wird Google wie Mitte April im Inside AdWords Blog angekündigt die Keyword-Optionen umstellen. Über die Umstellung wird aktuell auch in den einzelnen Google AdWords Konten informiert, doch was passiert da eigentlich?

Was ändert sich an den KeyWord Optionen?

Neue Keywordoptionen in Google AdWords

Google erweitert die Keywordoptionen Wortgruppe (“Keyword”) und Exakt ([Keyword]) um sogenannte “Nahe Varianten“. Google schaltet also bei mehr Keywords als bisher unsere AdWords Anzeigen. In Zukunft werden also auch Anzeigen geschaltet, wenn Google feststellt das es sich bei dem Suchbegriff um eine nahe Variante von unseren eingebuchten Keywords handelt.

Was sind nahe Varianten?

Unter nahen Varianten versteht Google:

  • Fehlschreibungen (rund 7% aller Suchanfragen sind wohl fehlerbehaftet)
  • Singular / Plural (Schuh / Schuhe)
  • Abkürzungen und vom Wortstamm gleiche Wörter

Das  führt natürlich zu vermehrten Schaltungen der AdWords Anzeigen und somit letztendlich auch zu mehr Impressionen und Klicks. Doch was bringt es wirklich als AdWords Werbetreibender?

Auswirkungen auf das AdWords Konto

Bisher hat man mit den jeweiligen Keywordoptionen volle Kontrolle gewonnen über die Schaltung in AdWords. Man hat Singular, Plural und Verschreiber eingebucht um auch eventuell verschiedene CPC-Preise festzulegen. Nun ist eigentlich alles gleich und man könnte sich diese Einbuchung sparen. Bucht man  in unterschiedlichen Anzeigengruppen nahe Keywords ein, so kann es sein, dass zwei Keywords aus unterschiedlichen Anzeigengruppen fortan gegeneinander laufen. Dies will man ja eigentlich vermeiden.

Aktuelle Kontostrukturen werden somit durch die neue Optionsmethode eher gestört statt unterstützt. Aber auch für Starter mit AdWords gibt es aktuell keinen Grund, diese Funktion zu nutzen. Es scheint eher Google dank vermehrter Impressionen und Klicks der Gewinner zu sein.

Feature am besten ausschalten

Aus diesem Grund empfehlen wir aktuell das Feature auszuschalten. Dies geht in den Kampagnen-Einstellungen unter Keyword-Übereinstimmungstypen. Dort den Haken auf “Nahe Varianten nicht einschließen”.

Wer natürlich Vorteile der Variante sieht ist gerne aufgerufen diese in den Kommentaren zu nennen.

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